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Kapitalschützer warnen vor Immobililen-Krediten mit Festzins-Falle

Kapitalschutzvereinigung für die mittelständische Wirtschaft e. V. - 20. April 2016

 

Festverzinsliche Darlehen kamen Bankkunden in Deutschland teuer zu stehen. Der Grund: Die Kreditnehmer glaubten, sich mit dieser Variante gegen steigende Zinsen und Kosten abzusichern. Der gewünschte Schutz vor der volatilen Marktentwicklung kostete allerdings unter dem Strich um bis zu 69 Prozent mehr als die alternative variabel verzinsliche Variante. In der Praxis ist das vor allem bei der Immobilienfinanzierung brisant. Erfahrungsgemäß sind hier die Finanzierungssummen am größten und die Laufzeiten am längsten. Das zeigt eine von der Kapitalschutzvereinigung für die mittelständische Wirtschaft e.V. beauftragte Finanzanalyse, die von Financial Advices GmbH aus Göttingen durchgeführt wurde.


 

BGH "versüßt" Widerrufsansprüche

Kapitalschutzverenigung für die mittelständische Wirtschaft e. V. - 19. Oktober 2015

Während der Bundesrat darüber nachdenkt, wie er das Widerrufsrecht von Verbraucherdarlehensverträgen “entschärfen“ kann, hat der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 22. September 2015, der soeben veröffentlicht wurde, ein etwa noch bestehendes Widerrufsrecht von Verbraucherkreditverträgen “werthaltiger“ gemacht.


 

Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Verbraucherimmobilienfinanzierung – Fluch oder Segen?

Kapitalschutzvereinigung für die mittelständische Wirtschaft e.V. - 30. September 2015

Die Rechtslage für Verbraucherimmobiliendarlehen wird sich spätestens zum 21. März 2016 grundlegen ändern, denn bis dahin muss die Bundesregierung die EU-Richtlinie 2014/17/EU über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher in deutsches Recht umgesetzt haben. Aus der Umsetzung dieser Richtlinie resultiert eine grundsätzliche Umstrukturierung des Kreditvergabeprozesses bei Verbraucherimmobiliendarlehen mit dem Ziel, die Beratung an die individuelle Lebenssituation des Verbrauchers anzupassen und damit ein „hohes Verbraucherschutzniveau“ zu schaffen.


 

Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung nach Widerspruch von Lebens- und Rentenversicherungen

Kapitalschutzvereinigung für die mittelständische Wirtschaft e. V. - 17. August 2015

Seit der Veröffentlichung des BGH-Urteils vom 29. Juli 2015 steht eindeutig fest, dass Versicherer bei der widerspruchsbedingten Rückabwicklung von Lebens- und Rentenversicherungen weder Abschluss- noch Verwaltungskosten einbehalten dürfen. Lediglich die auf die eingezahlten Prämien entfallenden Risikoanteile dürfen vom Widerspruchswert abgezogen werden, da für den Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit Versicherungsschutz bestanden hat. Unter "Weiterlesen" haben wir Ihnen das Urteil im Volltext zur Verfügung gestellt.


 

Geld zurück von der Versicherung

Verbraucherzentrale Hamburg - 29. Juli 2015

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 29. Juli 2015 entschieden, dass viele Verbraucher mit Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen nach Widerspruch auch die Abschluss- und Verwaltungskosten erstattet verlangen können (Urt. v. 29. Juli 2015, Az.: IV ZR 384/14). Im Mai hatte der BGH die Grundsatzfrage geklärt, dass die Kunden ein unbefristetes Widerspruchsrecht haben (Urteil vom 7. Mai 2014, Az. IV ZR 76/11). Betroffen sind Verträge, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden. In diesen Jahren gab es eine deutsche Sonderregel, nach der Versicherte zunächst nicht alle Unterlagen zum Vertragsschluss erhielten. Im Gegenzug hatten Verbraucher die Möglichkeit, noch maximal ein Jahr zu widersprechen. Nach der Entscheidung des BGH gilt diese Jahresfrist nicht mehr.